Samstag, 2. Dezember 2006
 
Shopping after eight
Achsu, seit gestern ist sie ja endlich geknackt, die 20:00 Uhr- Ladenschluß- Schallgrenze. Dabei scheint sich die Begeisterung in Grenzen zu halten. Mich selbst wird das Einkaufen spät abends sicher erst wieder interessieren, wenns dann auch hell ist - bis dahin hat sich die Chose dann auch hoffentlich ein wenig eingefahren.
Nach dem ich getern in meinem liebsten Frühsyxradion hören durfte, stürzen derzeit nur große Warenhäuser und die allseits beliebten Elektroketten auf die neuen Möglichkeiten.
Da bleibt nur zu hoffen, daß sich das Warten lohnt - um es Metro und Karstadt in den Rachen zu schmeißen ist mir mein Geld nämlich doch noch ein wenig zu schade.
 
Von: ericpp um 19:12hthoughts | 0 Kommentare | kommentieren

 
Bald auch in Ihrem Briefkasten
Der Run auf das letzte Mal 16% nimmt langsam verzweifelte Züge an.

Heute hab ich zum zweiten Mal innerhalb von ein paar Wochen Werbung für irgendein Auto im Briefkasten gefunden - Ich hab ja fast den Verdacht, die Schufa verkauft die Daten über die letzten Bundesbürger die noch nicht am Rande der Privatinsolvenz stehen, gewinnbringend, solange dieser Bevölkerungsanteil noch eine zielgruppenrelevante Größe hat...

Was mich an Werbung stört ist dabei, mit welcher Dummdreistigkeit die Firmen versuchen, beim Konsumvieh Bedürfnisse für Dinge zu wecken, die es gar nicht braucht. Wäre ich an einem neuen Auto interessiert, würde ich mich doch selber schlau machen und nicht warten bis mir irgendso ein Wisch ins Haus flattert. Bei anderen Dingen ähnlich. Und eigentlich sollte man doch jetzt am Jahresende eher an die Sachen denken, die man für Geld überhaupt nicht kaufen kann.
In dem Sinne freue ich mich auf Anfang 2007 wenn der vielbeschworene 19%- Kater losgeht, der sicher ganz und gar nichts damit zu tun hat, daß der Konsument erstmal den Schrott abbezahlen muß, für den er sich im Endspurtkaufrausch '06 verschuldet hat.
Dann muß hoffentlich auch die Potentielle- Kunden- Belästigungs- Marketingsabteilung sparen.