Donnerstag, 24. Juni 2021
 
RIP John McAfee
Dein Antivirus wollte ich nie benutzen.
Dich als Nachbarn wollte ich nicht haben.

Aber deine Eskapaden, aus der Distanz betrachtet, waren schon recht amüsant.

Du bist wirklich gestorben, wie du gelebt hast: Immer eine Pressemeldung wert.
 
Von: ericpp um 10:33hworld | 0 Kommentare | kommentieren

 
Donnerstag, 10. Juni 2021
 
Demokratie: Jetzt endlich staatlicherseits als "Extremismus" anerkannt
Gut, das sind Zustände, von denen man in Deutschland nur träumen kann. Also alpträumen.
Aber Russland ist mittlerweile soweit: Jegliche Bestrebungen, die dazu führen könnten, daß die Putin'sche Einheitspartei und die in ihr verankerten Korruptlinge von den Trögen der Macht entfernt werden, sind untersagt.

Russland ist somit, zum ersten Mal seit Auflösung der UdSSR, wieder eine Einparteiendiktatur. Ich bin mal gespannt, ob die Putinisten am Alleinherrschungsrekord ihrer Vorgängerpartei rütteln können, oder ob das Land schon vor dem Erreichen der (knapp) 69- Jahre- Schallmauer am Boden liegt.
Und darf man bei diesen 69 Jahren schon die 20 (bzw. 21) Jahre abziehen, die Putin bereits regiert, oder startet der Zähler erst heute?

Fragen über Fragen.

Aber mit der Einigkeit Russlands kann es nicht so weit her sein, wenn man diese Einigkeit durch Unterdrückung erzwingen muß.
 
Von: ericpp um 17:16hworld | 0 Kommentare | kommentieren

 
Dienstag, 20. April 2021
 
Nawalny und andere politischen Gefangenen
Es war eine grenzenlose Dummheit Russlands, daß sie Nawalny, nur wenige Wochen nach dem Vergiftungsversuch, in ein Straflager verschleppt haben.

Daß der Kerl noch nicht ganz genesen sein würde, und das Theater um ihn weitergehen wird, das war hier vorprgrammiert.

Natürlich kann man einwenden, daß die Strafe zu der er verurteilt wurde, rechtens gewesen sei - er hatte eine Bewährungsauflage, nach der er nicht ausreisen durfte. Nur hat ihn da niemand fragen können ob er ausreisen will weil er zu dem Zeitpunkt im Koma lag, und ein Überleben in russischen Grenzen äußerst zweifelhaft war, da man dem Klinikpersonal im Russischen Einflußbereich nicht traute.

So wurde er eben nicht für seine Ausreise bestraft, sondern für die Wiedereinreise. die er aber auch nicht vermeiden konnte, ohne sein Gesicht als wichtigster Kritiker des Putin- Regimes zu verlieren. Putin wird langsam alt, hat es, ähnlich wie Angie verpaßt, einen fähigen Nachfolger aufzubauen. Da liegt also mehr als ein Quäntchen Macht auf der Straße Moskaus, es ist Russlands Zukunft. Und natürlich möchte Nawalny daran teilhaben, ganz abgesehen davon, daß es auch für das Land besser wäre, wenn die korrupten Seitschalten nach 25 Jahren Wucherei abgeschnitten werden.

Was wäre eine Alternative zum Lager gewesen? Nun, Deutschland kennt das Konzept "Festungshaft". Gewöhnliche Verbrecher kamen nach "Santa Fu", aber die richtig fiesen Gesellen wurden in Luxusgefängnisse wie Landsberg gesteckt. Manche hatten dort die Muße, spätere Verbrechen vorzubereiten, wie ein gewisser Fliegenschiß aus Österreich (achja, da wir grade den 20. April haben: Happy Börthday Napoleon 3), andere wie der Wurstfabrikant und Steuerhinterzieher Hoeness wurden damit für ihr "Lebenswerk" geehrt.
Ich wette, auch Russland kennt dieses Konzept. Und hätte Nawalny damit ebenso weg aus dem politischen Geschehen gehabt. Bzw. sie hätten ihn verfügbar gehabt um mit ihm die Machtübergabe nach Putin zu verhandeln.

Wobei, was mich ja immer noch grandios verstört ist, warum ausgerechnet die USA und ihr neuer Vortänzer Biden in dem Fall die Fresse so weit aufreißen. Auch die USA halten ihre eigenen Foltergefangenen. Seien es die seit zwei Jahrzehnten auf Kuba einsitzenden Guantanamo- Häftlinge, oder, noch konkreter: der seit zwei Jahren in Lodon in Isolationshaft sitzende Julian Assange. Wer die Farce um seine Auslieferung aus der Ecuadorianischen Botschaft (7 Jahre, die weit unter dem Niveau von Festungshaft lagen, und in den letzten 18 Monaten in regelrechtes Mobbing durch das Botschaftspersonal ausarteten) verfolgt hat, hat eine Ahnung davon, wie gering Julians Hoffnungen sind, daß die Biden- Regierung die Verfogungen gegen ihn einstellen wird. Was Großbritannien Landefeld 1 als braver Vasall des Großen Bruders willfährig ausführt.

Dazu vermisse ich eine eindeutige Positionierung, oder auch nur vorsichtige Distanzierung von den Machenschaften Erdolfs. Bidens Vorgänger, dessen Namen wir aus ästhetischen Gründen nicht erwähnen möchte, war ein enger Buddy des Wahnsinnigen vom Bosporus, aber so ganz langsam sollten wir die Verteidigungslinien gegen den Totalitarismus in die Ägais zurückfallen lassen, denn die Türkei ist seit dem inszenierten Putsch von 2016 verloren.

Um den Rundumschlag zu vervollständigen mag ich ergänzend schreiben, daß ich auch weder das Verhalten von Schland, noch von Europa als Ganzes toll finde. Der einzige, der den Dikatoren inner- und außerhalb der NATO noch ein wenig Contra gibt, ist aktuell Macron. Währen Merkel brav die Raute macht und nix sagt. Die Laiin nimmt derweil am Katzentisch platz und beweist damit nur einmal mehr, daß gut war, sie aus der Bundespolitik zu entfernen. Die Frau war mal mit im Rennen um die Merkel- Nachfolge. Und stellt man sich vor, die wäre immer noch im Flintenministerium, und hätte sich statt Söder mit dem Laschet um den Posten des/der Kaka gestritten, das hätte übel ausgehen können. Zwei Rohrkrepierer, aber nur eine davon mit Frauenbonus.

Aber bevor ich jetzt noch zu einem Rundumschlag gegen alle Unfähigen in der Politik aushole, mag ich an eine alte Tradition aus dem Kalten Krieg erinnern: Dem Gefangenenaustausch. Lieben wir nicht alle die Szenen aus den Agentenfilmen? Nachts. Eine Brücke im Nirgendwo, Grelle Scheinwerfer, die dunkel gewandete Figuren aufdecken. Ein gefesselter Mann betritt alleine die Brücke, wandelt bedächtig, Schritt für Schritt, hoffend daß man ihm nicht doch noch den finalen Rettungsschuß verpaßt, auf das andere Ende zu. Auf dem Scheitel der Brücke begegnet er einem Leidensgenossen der das gleiche Martyrium durchlitten, die gleiche Hoffnung auf Erlösung hat. Man kennt sich, wenn man sich vorher auch nie begegnet ist. Der Mann geht weiter, plötzlich rennen Uniformierte im vom anderen Brückenende her entgegen, bilden einen Schutzwall um ihn, er bricht zusammen, will erstmal nur weinen, so stark sind seine Gefühle.

Wie wäre es denn liebe Russen: Schlagt doch einfach mal einen solchen Austausch des politischen Gefangen Nawalny gegen den wegen Journalismus in Auslieferungshaft einsitzenden Assange vor. Niemandsland zum Austasch findet sich sicher irgendwo im Grenzland zu einem NATO- Land wie Estland, Lettland, Polen, Norwegen. Oder ganz kreativ: In der Ukraine.
Den Gag, wenn ihr Nawalny über die Krim nach Festlandukraine einreisen laßt, und der dann erstmal für diese illegale einreise begnadigt werden muß - den wollt ihr euch doch hoffentlich nicht entgehen lassen.
 
Von: ericpp um 10:23hworld | 0 Kommentare | kommentieren

 
Freitag, 12. Februar 2021
 
Erdogan will in zwei Jahren zum Mond
Wegen mir darf er auch gern da bleiben.

Da hat er sicher eine tolle Aussicht auf Mekka.
 

 
Montag, 11. Januar 2021
 
Wenn Schwarzenegger mit dem Conan- Schwert droht
Dann wird mir ein klein wenig bang.
Ich bin zwar weit genug weg von ihm, als daß er mich mit dem Ding hauen kann. Aber will der etwa - jetzt wirklich - nach der Präsidentschafts- Krone greifen?
Die Republikaner- Partei dürfte in den nächsten Wochen nach jemandem schreien, der das Chaos das der gelbhaarige Idiot hinterläßt, aufräumen kann. Inetwas so, wie die CDU hierzulande, nachdem die beiden Korruptlinge Kohl und Schäuble abgesägt worden waren.
Und er ist jünger als Trump und Biden. Da wäre also noch was drin für ihn.
 

 
Freitag, 6. November 2020
 
Hello Mister President
Ja, ich weiß, es gilt als unhöflich, auf Leute einzuprügeln die bereits am Boden liegen. Aber hier mache ich doch mal eine klitzekleine Ausnahme.

Denn, entgegen der ersten Botschaften die uns aus dem Land deiner Untertanen erreichten, wirst du gerade abgesägt. Nicht laut und krachend, sondern langsam und schmerzhaft. Und in diese schmerzende Wunde werfe ich jetzt noch dieses kleine salzige Liedlein von der Unterhaltungsmusikkapelle Hämatom dazu:



Vermutlich wirst du das Bisschen Aua aber eh nicht merken. Denn mit deiner Weigerung, den Willen und die Wahl deines bald- Ex- Volkes zu akzeptieren, schießt du dir metaphorisch bereits seit zwei Tagen in den Fuß - mithilfe eines Maschinengewehrs und einem unendlichen Patronengurt.

Es war auch nur allzu witzig, wie schnell sich ein Mensch vom strahlenden Helden in eine Lame Duck verwandeln kann. Da hast du dich doch nur einmal verfrüht zum Sieger erklärt, und selbst Fox News wendet sich von dir ab. Schade nur, daß es so lange gedauert hat.

So say goodbye, and rest in peace. Irgendwo in den Katakomben deiner Großkotzigkeits- Tower.
 
Von: ericpp um 15:19hworld | 0 Kommentare | kommentieren

 
Damit hätten wir hier den zweiten Putschversuch innerhalb von 4 Wochen
Fahrzeug mit Bewaffneten aus dem virginischen Ausland aufgehalten worden

Man stelle sich vor, die Irren in Michigan hätten den Staat destabilisiert, und die Wahlen nur um ein paar Prozentpunkte verschoben. 16 Points für Trump oder für niemanden wäre dann schon fast egal.
Jetzt also der Angriff auf Philadelphia, wo immer noch hunderttausende Briefwahlen rumliegen die die Post verschnarcht hat. Geiselnahme und "Behandlung" des Stimmmaterials mit Streichholz und Bezinkanister. Danach die Flucht in den Himmel, wo ein babyhassender Gott seine Helden mit Kußhand empfangen wird.
Zumindest in der Phantasie dieser Deppen.

Uppsi, da spielte mir das Kurzzeitgedächtnis einen Streich. Ist es doch in der Tat schon vier statt nur zwei Wochen her, seit irgendwelche Proudboy- Spacken planten, in Michigan zu putschen. Aber auch zwei gewaltsame Umsturzversuche innerhalb eines Monats sind krass zu viel für ein Land, das sich "demokratisch" schimpft.
 
Von: ericpp um 09:26hworld | 0 Kommentare | kommentieren

 
Mittwoch, 4. November 2020
 
Mögest du in interessanten Zeiten leben
Der Spruch ist angeblich die chinesische Art, jemandem alles Schlechte dieser Welt zu wünschen. Denn "interessant" und in die Geschichtsbücher eingehen tun vor Allem negative Dinge, wie Kriege, Seuchen, Naturkatastrophen. Oder politische Amokläufer.

Nach 4 sehr sehr interessanten Jahren fände ich es toll, wenn es nun mal wieder etwas langweiliger zugehen würde. Die Inthronisierung der fleischgewordenen Narkolepsie Joe Biden wäre ein sehr schönes Signal in die Richtung.
Liebe Amis, jetzt da es vorbei ist, wage ich es nun, meinen Wunsch zu äußern: Ich hoffe, ihr hab das Kreuz an der richtigen Stelle gemacht. Vor Allem diejenigen die in Michigan, Wisconsin, Nevada, oder auch in Pennsilvanien briefgewählt haben.
Auf daß ihr euch demnächst über euren Präsidenten totlangweilen statt totärgern könnt.
 
Von: ericpp um 15:20hworld | 0 Kommentare | kommentieren

 
Freitag, 9. Oktober 2020
 
Kranke und verkommene Männer
Vor 6 Wochen mußten drei einsame Polizeibeamte einen unbewaffneten Putschversuch rechter Kräfte auf den Reichstag stoppen. Ausgerufen durch eine Heilpraktiikerin.

Der Versuch wäre auch so fruchtlos gewesen, schon weil Trump weder in Berlin weilte, noch eingegriffen hätte. Aber erschreckend ist es eben schon, wie schnell sich eine Meute zusammenrotten kann, um unter den wohlwollenden Augen der Polizei zu versuchen, unsere Demokratie durch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres zu ersetzen.

6 Wochen ist es her. Und schon gibt es die nächste Eskalation. Diesmal in der Heimat des selbsternannten Anführers der Unfreien Welt. In den USA. Und zwar plante man dort, mit 200, diesmal bewaffneten, "Proud Vollidioten" nicht nur einen verlassenen Plenarsaal, sondern direkt das Regierungsgebäude eines Bundesstaates - Michigans - zu stürmen. Dabei sollte die demokratische Senatorin Gretchen Whitmer festgenommen und standesrechtlich für ihr "unglaubliches und grausames Verbrechen", Abstandsregeln und Mundschutz gegen Corona verhängt zu haben, "betraft" werden.
Wie solche "Bestrafungen" aussehen, kann sich wohl jeder vorstellen. In welches Chaos diese Aktion nicht nur Michigan - das 2020 ja auch noch als ein wahlentscheidender Swing State gilt, sondern die gesamten Staaten gestürzt hätte, mag ich mir grade nicht vorstellen.

Kann bitte der nächste Demokrat der ins Weiße Haus gewählt wird, diesen ganzen Spacken endlich mal konsequent ihre Schusswaffen wegnehmen. So langsam wird es wirklich offensichtlich, daß das nicht mehr, so wie es früher vielleicht mal war, der Sicherung der Demokratie dient, sondern im Gegenteil von potentiellen Gewalttätern dafür ausgenutzt wird, ihre kranken und bescheuerten Ansichten der Mehrheit aufzuzwingen.
 
Von: ericpp um 11:21hworld | 0 Kommentare | kommentieren

 
Dienstag, 8. September 2020
 
Trump verschenkt Geld an Tote. Und an Österreicher
Ich weiß grad nicht, was ich von dieser kuriosen Meldung halten soll.

Während man sich hierzulande äußerst sparsam gibt was die Unterstützung von Menschen in der Coronazeit angeht - bis auf das kleine Schmerzensgeld für Eltern die während dem Lockdown neben ihrer Arbeit auch noch die Betreuung der Kids am Hans hatten - verschickt der dümmste Präsident seit Langem fleißig Schecks an seine Untergebenen. Und manchmal auch an Leute, die ihm nicht untergeben sind.
So soll der Scheck nicht nur bei einer knappen Million bereits Verstorbener aufgeschlagen sein - also vermutlich auch bei all jenen, die er durch Corona fahrlässig in den Himmel hat aufsteigen lassen - sondern auch bei mindestens 100 Ösis.
Kenntnis darüber, daß der Idiot Wien kaufen wollte nachdem Grönland nicht funktioniert hatte, gibt es meines Wissens nach bisher keine.

Während ich es durchaus akzeptieren kann, daß die paar Schluchtenscheißer als Geldempfänger ein Versehen waren, tippe ich ganz hart, daß er das mit den Abgenippelten knallhart kalkuliert war. Der behauptet ja schon länger, daß Verstorbene Briefwahlunterlagen bestellen könnten. Ja, wie sollten die Wahlbehörden das denn verhindern, wenn da schon dem blondesten Genie auf Erden nicht gelingen mag?