Montag, 17. Juli 2023
 
Die Super- Nanny gegen die Film- Mafia
Irgendwo in den tiefsten 90ern lief sie im TV: Die Sitcom über die leicht assige Nanny Fran, die bei ihren Schutzbefohlenen und ihrem Chef genau deswegen gut ankommt.
Und ich glaub, irgendwann wurde dann auch gehairatet, bevor die Serie dann irgendwann abgesetzt wurde.
Sie schaffte also den klassische gesellschaftlichen Aufstieg der den Frauen bis in die 70er eingetrichtert wurde - Bloß nix lernen oder arbeiten, sondern einfach nur den Arsch schön machen und einen reichen Suck finden, der dich für den Rest deines Lebens alimentiert. Genau so funktioniert übrigens auch die Konkurrenzveranstaltungen mit Tony Micelli "Wer ist hier der Boss", auch wenn hier die Geschlechter ein wenig durchgemischt wurden.
Im Gegensatz zu Tony jedoch blieb Fran Fine auf ihre eigene Art bodenständig: Faul, audringlichst aufgebretzelt, und nie um ein nerviges Wort verlegen. Was dann halt den ganzen Witz der Serie ausmacht.

Diese Fran nun, bzw. ihre Schauspielerin, ist nun wieder da. Aber weder aufgebretzelt, noch faul, dafür aber sicher um so nerviger für die Film- Mafia. Denn sie ist mittleweile Chefin der US- Schauspieler- Gewerkschaft, und die ist seit neulich in den Streik getreten gegen diese obige Mafia, die bereits daran arbeitet, das Schauspieler- Handwerk abzuschaffen.

Fran, ich drücke dir die Daumen. Und für mich wirst du auf ewig die Super- Nanny bleiben.